Sparpotential im Alltag

Sparpotenzial im AlltagOftmals sind es die versteckten Kosten, die ordentlich an den Finanzen nagen. Muss die Heizung im Bad wirklich die ganze Nacht durchpowern, damit es morgens im Winter schön warm ist? Sollte der Kühlschrank randvoll sein, obwohl davon doch die Hälfte im Mülleimer landet? Oftmals entscheiden viele Kleinigkeit darüber, wie eure Haushaltskasse am Monatsende aussieht.

Kein Durchblick? – Haushaltsbuch führen

Wenn das Geld aus unerfindlichen Gründen immer zu knapp ist und ihr keine Idee habt, woran es liegen könnte, solltet ihr ganz altmodisch Haushaltsbuch führen. Hier schreibt ihr jeden noch so kleinen Posten, den ihr gekauft habt, hinein. Oftmals erkennt man erst so, worauf man eigentlich ganz gut verzichten könnte und wo das persönliche Sparpotential liegt. Ein paar Anregungen:


Heizung, Wasser, Strom

Vielen fällt sprichwörtlich die Kinnlade herunter, wenn sie die erste Nebenkostenabrechnung der eigenen Wohnung zu Gesicht bekommen. Zusätzlich zur reinen Miete kann hier ganz schon was zusammenkommen. Ihr könnt dann vielleicht verstehen, wieso eure Eltern immer darauf bestanden haben, dass ihr beim Verlassen des Raumes das Licht ausmacht oder nicht eine halbe Stunde am Stück unter der Dusche steht ;-). Denn durch sparsames Umgehen mit euren Wasser- und Energiekosten könnt ihr einiges im Monat sparen, was dann für andere schöne Dinge übrig bleibt.

Telefon und Internet: Tarife vergleichen

Beides gehört einfach dazu und ist natürlich unverzichtbar. Ihr solltet allerdings ruhig einmal die verschiedenen Anbieter vergleichen. Ein Wechsel lohnt sich oftmals. Wichtig ist nicht nur der Preis, sondern auch, was ihr dafür bekommt und wirklich benötigt. Wer sein Handy nur im Notfall benutzt, fährt meist mit Prepaid besser, als mit einem teuren Vertrag. Wer hingegen mit dem Smartphone daueronline ist, sollte auf einen günstigen Datentarif achten – sonst wird die Rechnung am Monatsende womöglich ein mittelschwerer Schock.

Richtig einkaufen: am besten mit Bedacht

Selbst im Supermarkt lauern Finanzfallen. Am besten ihr macht euch ganz klassisch einen Einkaufszettel, statt einfach alles einzupacken, was appetitlich aussieht. Überlegt vor allem bei verderblichen Sachen, ob und wie viel ihr davon braucht. Vor allem Fleischwaren sowie Obst- und Gemüse aus der Bioabteilung machen bei jedem Einkauf ein paar Euro auf der Quittung aus. Es wäre daher schade, wenn diese Produkte letztlich doch verdorben im Mülleimer landen. Bei wieder anderen Produkten sind größere Pakete oftmals günstiger als kleine. Gönnt euch also gleich die große Vorratspackung Schoko-Riegel, anstatt regelmäßig einzelne Leckerbissen im Kassenbereich zu kaufen. Bei Markenprodukten bietet sich auch die Überlegung an, lieber zu günstigeren NoName-Produkten zu greifen. Oftmals stammen sie sogar aus der gleichen Fabrik wie die Variante der bekannten Marke.

Snacks unterwegs – lieber mal verzichten

Morgens beim Bäcker Nervennahrung für die ersten Vorlesungen besorgen, vormittags ein Coffee-to-go, ein paar Snacks unterwegs, Mittag im Fast-Food-Restaurant und abends noch Sushi zum Mitnehmen: Auf Dauer geht das höchstwahrscheinlich nicht gut. Achtet also auch darauf, wo ihr über den Tag immer wieder ein paar Euro ausgebt. Natürlich will man sich hin und wieder etwas gönnen und nicht jeden Cent dreimal umdrehen. Aber ab und an reicht vielleicht auch ein mitgebrachtes Brötchen von zu Hause oder eine Portion Obst als Proviant für den Unialltag.